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Stromverbrauch

Stromverbrauch in Deutschland

Statistisch gesehen verbrauchen die Deutschen jährlich immer mehr elektrische Energie. Im Jahr 1991 lag die verbrauchte Menge an Strom bei insgesamt 539,6 Tonnenwattstunden, 2010 ist diese Zahl auf 607,8 Tonnenwattstunden geklettert. Dabei fällt ca. die Hälfte davon der Industrie zu, ungefähr ein Drittel geht auf die Haushalte, etwa ein Achtel auf Handel und Gewerbe. Sehr geringe Prozentanteile haben öffentliche Einrichtungen, der Verkehr und die Landwirtschaft.Im Allgemeinen nimmt der Stromverbrauch zu, vor allem im Bezug auf die private Haushalte war eine starke Steigerunng zu verzeichnen. Der Grund dafür liegt beim technischen Fortschritt. Natürlich gibt es auf der einen Seite immer effizientere Waschmaschinen, Kühschränke, Tiefkühlschränke bzw. -truhen und Spülmaschinen. Auf der anderen Seite werden jedoch immer mehr elektronische Geräte gekauft. Viele Familien besitzen inzwischen mehr als einen Fernseher, in jedem Haushalt ist mindestens ein Computer ein absolutes Muss. Auch der Bedarf an Klimaanlagen, Spielekonsolen, Kleingeräten (wie zum Beispiel Mobiltelefone) und Stereoanlagen ist drastisch gestiegen.

 

Dabei verbraucht, bezugnehmend auf eine Studie aus dem Jahr 2009, ein Single-Haushalt 1944 Kilowattstunden jährlich. Ein Zweipersonenhaushalt verbraucht 3.417 Kilowattstuden. Eine Familie, bestehend aus 4 Personen, hat einen Verbrauch von 5.149 Kilotwattstunden im Jahr.

Im Bezug auf die Herkunft der elektrischen Energie wird jedoch immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien geschaffen. Rückblickend auf die vergangenen 20 Jahre hat sich die Menge an elektrischem Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde, verzehnfacht. Gerade in diesem Jahr wird offener auf erneuerbare Energien zugegangen – nicht zuletzt wegen der atomaren Kathastrophe in Fukushima. Und auch die Nutzung von Kohle- und Gaskraftwerken geht langsam zurück. Öko-Strom, etwa aus Wind-, Wasser- und Solarkraft wird immer beliebter.